Wer steckt hinter dem WeltTellerFeld?

Charlotte Kottusch engagiert sich seit 2016 für den Ernährungsrat und ist Mitglied im Koordinationskreis, Koordinatorin des Arbeitskreises Ernährungsbewusstsein und -bildung und in der Erarbeitung einer Ernährungsstrategie für Wien beteiligt. Sie interessiert sich besonders für Ernährungssouveränität und Menschenrechte, Ernährungsstile und die Klimakrise. Hauptberuflich ist sie als Sozialökologin am Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg beschäftigt.

Nikolai Ritter ist nach 20 Jahren als Filmarchitekt für Kino, TV und Werbung nun seit 10 Jahren Projektentwickler im Bereich Ernährungssouveränität und Ökologie: Gründungen mehrerer zivilgesellschaftlich selbstorganisierter Landwirtschaften (CMAs) wie u.a. der LobauerInnen, LaaerbergbauerInnen und des Garten der Begegnung Traiskirchen sowie der Obststadt Wien und zweier Foodcoops. Obmann des Verbands "Die Kleine Stadtfarm", Leiter eines sozialökonomischen Betriebes, Teilbereich Landwirtschaft mit inzwischen 5 Jahren pädagogischer Erfahrung im Bereich Wissensvermittlung alternativer Landwirtschaftsmethoden.

Anna Krulis interessiert sich für vielfältige Themen rund um eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und engagiert sie ebenfalls für den Ernährungsrat Wien. Beruflich bringt sie Erfahrung in der Bewusstseinsbildung mit und ist aktuell für die Sustainability Challenge, eine universitätsübergreifende, transdisziplinäre Lehrveranstaltung mit Fokus auf die SDGs an der WU Wien tätig. Als Sozialökologin liegt ihr Blick auf der Schnittstelle zwischen Natur und Gesellschaft und der Möglichkeit diese Interaktion zu gestalten.

Carina Scheibreithner hat sich als Agrarwissenschafterin besonders mit ökologischen Agrarsystemen, Ernährungssouveränität und alternativen Lebensmittelsystemen auseinandergesetzt. Das globale Thema Ernährung vermittelt sie als Bildungsreferentin bei Brot für die Welt und setzt Schwerpunkte auf Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion. Privat ist es ihr ein Anliegen bewusst und umweltfreundlich zu konsumieren und durch ihr Engagement im Forschungs- und Bildungsverein Umblick, Menschen dazu zu ermutigen die Zukunft gemeinsam nachhaltig zu gestalten.