Waage der Klima-Gerechtigkeit

Probiere es selbst!

Das ist die Waage der Klima-Gerechtigkeit.

Hier bekommst du die Antwort auf die Frage:

Ist das gerecht oder ungerecht?

 

Es gibt zwei Optionen:

  • Die Waage ist im Gleich-Gewicht.
    Das bedeutet: Die Waage berührt den Boden auf keiner Seite.
    Das zeigt dir: Etwas ist gerecht verteilt.
  • Die Waage ist im Ungleich-Gewicht.
    Das bedeutet: Eine Seite ist schwerer als die andere.
    Das zeigt dir: Etwas ist ungerecht verteilt.

 

Das führt zu der Frage:

Warum ist das so?

Du kannst dir auch diese Frage stellen:

Welche Lösungen gibt es?

 

Anleitung

Neben der Waage der Klima-Gerechtigkeit ist eine große Box.

Dort sind die Spiel-Anleitung und andere Kisten.

Auf beiden Seiten von der Waage gibt es Leisten.

Dort kannst du die Kisten hinstellen.

In der Spiel-Anleitung steht, wie genau das funktioniert.

 

Was bedeutet Klima-Gerechtigkeit?

Warum ist das wichtig?

Bei Klima-Gerechtigkeit geht es um zwei Themen:

  • Die Klima-Krise
  • Gerechtigkeit

Wir sind in einer Klima-Krise.

Das heißt:

Das Klima wird wärmer und ist immer mehr durch-einander.

Denn wir haben zu viele Treibhaus-Gase produziert.

Treibhaus-Gase machen unseren Planeten wärmer.

Ein Beispiel für ein Treibhaus-Gas ist CO2.

CO2 ist die Abkürzung für Kohlen-Dioxid.

Man kann Kohlen-Dioxid nicht sehen.

Kohlen-Dioxid ist schwerer als Luft.

Wenn es zu viel Kohlen-Dioxid gibt, kann man schlecht atmen.

 

Manche Länder produzieren mehr Treibhaus-Gase als andere.

Diese Länder sollen die Treibhaus-Gase besonders stark reduzieren.

Das ist das Ziel der Klima-Gerechtigkeit.

 

Manche Länder produzieren besonders viel CO2.

Diese Länder verursachen die Klima-Krise.

Gleichzeitig haben diese Länder meistens viel Geld.

Deshalb können sie sich gut vor den Folgen von der Krise schützen.

 

Manche Länder produzieren besonders wenig CO2.

Diese Länder sind nicht für die Klima-Krise verantwortlich.

Aber diese Länder sind am stärksten von der Krise betroffen.

Sie leiden zum Beispiel an:

  • Dürren
  • Überschwemmungen
  • Extremen Wetter-Situationen

Diese Länder haben meistens wenig Geld.

Deshalb können sie sich schlecht vor den Folgen von der Krise schützen.

Das ist keine Klima-Gerechtigkeit.

 

Manche Länder haben also mehr Verantwortung für die Klima-Krise.

Und manche Menschen spüren die Folgen von der Krise stärker.

 

Wer soll Klima-Gerechtigkeit bekommen?

Der globale Süden oder der globale Norden?

Globaler Norden bedeutet:

Reiche Länder mit Vorteilen in verschiedenen Bereichen.

Zum Beispiel:

  • In der Politik
  • In der Wirtschaft

Man nennt diese Länder auch Industrie-Staaten.

Globaler Süden bedeutet:

Arme Länder mit Nachteilen in verschiedenen Bereichen.

Zum Beispiel:

  • In der Politik
  • In der Wirtschaft

 

Die Länder im globalen Norden haben zwei Aufgaben:

  • Sie müssen die Produktion von klima-schädlichen Gasen reduzieren.
  • Sie müssen den globalen Süden unterstützen,
    damit sich der globale Süden an die Klima-Krise anpassen kann.

 

Vergiss nicht auf den europäischen Kolonialismus!

Kolonialismus bedeutet:

Ein Land hat die Kontrolle über Gebiete in einem anderen Land übernommen.

Meistens waren diese Gebiete in einem anderen Teil der Welt.

Man hat die Menschen dort unterdrückt.

Im europäischen Kolonialismus hat man den globalen Süden oft ausgebeutet.

Das bedeutet:

Die Menschen dort haben gratis oder für sehr wenig Geld gearbeitet.

Oder man hat ihnen ihre Boden-Schätze weggenommen.

Boden-Schätze sind wertvolle Dinge im Boden.

Zum Beispiel:

  • Gold
  • Kohle
  • Erdöl

Der Kolonialismus hat bis heute viele Folgen:

  • Ungleichheiten
  • Ökologische Krisen
  • Und der globale Süden ist oft abhängig vom globalen Norden.

 

Das sollten unsere Ziele sein:

  • Alle Menschen haben eine faire Chance.
  • Alle Menschen haben eine lebens-werte Zukunft auf einem Planeten.

 

Klima-Gerechtigkeit ist noch mehr!

Es gibt auch andere Formen von Gerechtigkeit.

Die Klima-Gerechtigkeit beschäftigt sich auch mit ihnen.

Zum Beispiel:

  • Generationen-Gerechtigkeit
    Jüngere Menschen haben bisher wenig zur Klima-Krise beigetragen
    und zukünftige Generationen haben noch gar nicht beigetragen.
    Aber in Zukunft leiden sie am stärksten unter der Krise.
    Ist das gerecht?
  • Soziale Gerechtigkeit
    Die reichsten 10 % in Österreich verursachen sehr große Klima-Schäden.
    Fast doppelt so viele wie Menschen mit einem typischen Einkommen.
    Vielleicht willst du mehr darüber wissen.
    Dann scanne den QR-Code oder klicke hier
  • Geschlechter-Gerechtigkeit
    Die Folgen von der Klima-Krise sind anders für Frauen als für Männer.
    Und Frauen tragen anders zur Klima-Krise bei als Männer.
    Frauen und Kinder sterben öfter bei Natur-Katastrophen.
    Sie sterben 14-mal öfter als Männer.
    Das sagen die Vereinten Nationen.
    Das ist eine internationale Organisation.
    Es gibt mehrere Gründe dafür:
    Zum Beispiel
    • Frauen und Kinder kümmern sich auf der Flucht um Familien-Mitglieder.
    • Frauen und Kinder können seltener schwimmen.
    • Man warnt Frauen und Kinder erst später.

Vielleicht willst du mehr darüber wissen.

Dann scanne den QR-Code.

(https://www.unwomen.de/informieren/klima-und-gender.html)

 

Zeit für Utopien

Utopien sind positive Situationen, die es momentan nicht gibt.

Meistens denkt man bei einer Utopie an die Zukunft.

Man denkt an eine besonders schöne Situation.

Viele Menschen träumen von einem gesunden und grünen Planeten.

Sie träumen auch, dass die Welt gerechter ist.

 

Vielleicht gehst du den Klima-Pfad.

Dann kannst du über diese Frage nachdenken:

Wie sieht eine Welt mit mehr Klima-Gerechtigkeit aus?

 

Stell dir diese Situation vor:

Du lebst in einer Welt mit mehr Klima-Gerechtigkeit.

Wie sieht ein Tag in deinem Leben aus?

 

Vielleicht willst du deine Ideen mit uns teilen.

Und vielleicht willst du die Gedanken von anderen wissen.

Dann hast du zwei Optionen:

  • Verwende die Tafel neben der Waage der Klima-Gerechtigkeit.
    Die Tafel heißt: Zeit für Utopien.
  • Gehe mit diesem QR-Code ins Internet
    und erzähle uns dort von deiner Idee.

 

Klima-Pfad ohne Barrieren

Alle Menschen sollen den Klima-Pfad verstehen.

Deshalb gibt es links neben dem Schild QR-Codes.

Auf diesen QR-Codes gibt es Text in Braille-Schrift.

Braille-Schrift ist die Schrift für blinde Menschen.

Man liest die Schrift mit den Fingern.

Wenn du diesen QR-Code scannst,

liest dir die Vorlese-Funktion von deinem Handy alles vor.

Dann gibt es die Infos zur Klima-Gerechtigkeit auch:

  • In einfacher Sprache auf Deutsch
  • Auf Englisch

Du kannst diese Infos lesen oder anhören.